Archiv für den Autor: mimo

Staatsverschuldung…

…volkswirtschaftlich erforderlich oder unsozial?

Über die Sinnhaftigkeit der Staatverschuldung gehen die Meinungen weit auseinander. Der Autor dieses Beitrages setzt sich kritisch mit den Thesen der Befürworter auseinander und erklärt, weshalb die Staatsverschuldung nur vorübergehend – zur Überwindung von Krisen oder außergewöhnlichen Belastungen – akzeptabel ist. 

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Geldschöpfung…

… Geldmengensteuerung, Entstehung der Gewinne

Bei der Diskussion über Lösungsansätze für eine postkapitalistische Ökonomie gibt es unterschiedliche Auffassungen über eine angemessene Geldpolitik und es wird von namhaften Ökonomen (Binswanger, Peach u.a.) die These vertreten, dass in einer nicht mehr wachsenden Ökonomie per Saldo keine Gewinne mehr erzielbar sind. Diese Thematik wird in diesem Beitrag behandelt.

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Der Weg zur zukunftsfähigen Gesellschaft

Der Weg zur zukunftsfähigen Gesellschaft

Die solidarische Wirtschafts- und
Gesellschaftsordnung als Alternative zum Kapitalismus

224 Seiten | 2013 | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-590-2

Leseprobe

Werden wir rechtzeitig unsere Wirtschafts- und Konsumweise so verändern, dass die kommenden Generationen noch eine Chance haben, ihr Leben menschenwürdig zu gestalten?

Franz Groll stellt eine zukunftsfähige Alternative zu unserer heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung dar. Er zeigt Wege auf, wie wir in einem evolutionären Prozess in diese neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung hineingleiten können, ohne die Gefahr, dass die Wirtschaft in eine Krise gerät oder gar kollabiert. Im Hauptteil des Buches werden die wesentlichen Grundlagen und Inhalte einer solidarischen und zukunftsfähigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung beschrieben. Der Autor geht dabei auch auf die aktuellen Probleme in der EU und der Eurozone ein. Den Abschluss bildet eine (fiktive) Regierungserklärung, wie sie von der »Bewegung zukunftsfähige Gesellschaft« bei der Übernahme der Regierungsverantwortung vor dem Deutschen Bundestag vorgetragen werden könnte.

Aus dem Inhalt:

  • Aus Fehlern lernen – Die Fehlentwicklungen der letzten 35 Jahre
  • Die natürlichen Grenzen unserer Wirtschafts- und Lebensweise
  • Die ersten Schritte und weiterführende Maßnahmen für den Klima- und Ressourcenschutz
  • Der gerechte, konsequente Weg zum Klimaschutz
  • Schritt für Schritt aus der Wachstumssackgasse
  • Stabiles Geld – Voraussetzung für eine stabile Wirtschaft
  • Grundsätze für eine solidarische, zukunftsfähige Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
  • Die Verwirklichung der Verteilungsgerechtigkeit in der solidarischen Gesellschaft
  • Die Wirtschafts- und Finanzpolitik der solidarischen Gesellschaft
  • Die Finanzordnung der solidarischen Gesellschaft
  • Die Bildungspolitik und die Sozialleistungen in der solidarischen Gesellschaft
  • Die Verwirklichung der solidarischen Gesellschaft in der Arbeitswelt
  • Die solidarische Europapolitik
  • Alternativen zur Globalisierung
  • Weitere Anforderungen an die Zukunftsfähigkeit der Menschheit
  • Die alles entscheidende Frage: Wie kann der solidarischen Gesellschaft zum Durchbruch verholfen werden?
  • »Regierungserklärung« der Bewegung zukunftsfähige Gesellschaft

Der Autor:

Franz Groll, Ingenieur, 26 Jahre Mitarbeiter der IBM,
davon zehn Jahre im Management,
sieben Jahre Entwicklungsfachkraft in Haiti, Zusatzstudium VWL.

Autor der Bücher »Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert« (2004)
und bei VSA: »Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft« (2009).

Haiti

Liebe Besucherinnen und Besucher

Seit August 2010 gab es auf meiner Homepage keine Veränderungen, weil ich mich erneut auf einen Einsatz in Haiti vorbereitet habe, den ich am 30.9.2010 antrat, um dort nach dem verheerenden Erdbeben eine Ausbildungsstätte für alle Bauberufe, sowie Mechaniker und Automechaniker zu planen und aufzubauen.

Das Projekt ist nicht nur eine Berufsschule, sondern auch eine Produktionsstätte für Hohlblocks, Filigrandecken, Dachrinnen, Schulmöbel und Türen, sowie alle erforderlichen Bauschlosserprodukte. Mit den Lehrlingen werden auch komplette Gebäude errichtet. Das Projekt ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, damit das Land möglichst schnell wieder aufgebaut werden kann.Lehrlingsheim

Das nachfolgende Bild vom Juni 2012, zeigt das fertige Projekt, z.Z. werden in dieser Ausbildungsstätte 200 Lehrlinge ausgebildet. Im kommenden Schuljahr wird die Maximalbelegung von etwa 240 Lehrlingen erreicht.

Der Aufbau dieses Projektes war nicht nur mit viel Arbeit verbunden, es hat auch Spaß gemacht, auch meinen Mitarbeitern auf der Baustelle, was auf dem nächsten Bild gut zu erkennen ist.

Begeisterung

Seit Juli letzten Jahres sind meine Frau und ich wieder zurück in der Heimat. Wie erwartet hatte sich in der Zwischenzeit politisch nicht viel verändert, schon gar nicht zum Guten. Nach der Überwindung von gesundheitlichen Problemen habe ich begonnen, mich wieder politisch aktiv einzumischen. Ich halte wieder Vorträge, habe mich für die Attac-Sommerakademie als Referent angemeldet, kandidiere noch einmal für DIE LINKE im Wahlkreis Calw/Freudenstadt und ich bin dabei, ein 3. Buch zu schreiben.

Es ist eine Weiterentwicklung der Ideen, die ich schon in meinem ersten Buch vor 10 Jahren niedergeschrieben habe und es ist eine Aktualisierung des 2. Buches, das vergriffen ist. Das Besondere in diesem 3. Buch ist eine fiktive „Regierungserklärung“ der „Bewegung solidarische Gesellschaft“, die überraschend die Mehrheit im Bundestag erreicht hat und nun die Regierung stellt. Ob diese „Bewegung solidarische Gesellschaft“ eine Koalition von verschiedenen Parteien ist oder ein Parteienzusammenschluss, oder eine neue Partei, sei dahingestellt, alles ist denkbar.

In dieser „Regierungserklärung“, mit einem Ausblick in die beiden nachfolgenden Legislaturperioden, wird dargestellt, wie innerhalb von 12 Jahren unsere derzeitige, zum Wachstum gezwungene und zum Scheitern verurteilte kapitalistische Gesellschaft in eine zukunftsfähige, solidarische Gesellschaft umgewandelt wird, die weiterhin marktwirtschaftlich funktioniert, aber selbstverständlich nicht mit einer völlig deregulierten und von den Finanzmärkten getrieben Marktwirtschaft, sondern mit einer ganz konsequent sozial-ökologisch geregelten Marktwirtschaft. In diesem Buch setze ich mich auch wieder kritisch mit einigen volkswirtschaftlichen Theorien auseinander, auch mit Theorien, die von sozial und ökologisch eingestellten Ökonomen vertreten werden. Wir müssen immer wieder selbstkritisch unsere Überlegungen in Frage stellen, damit wir ein wirklich zukunftsfähiges, möglichst krisenfreies, soziales Gesellschaftssystem erreichen. Natürlich behandle ich im neuen Buch auch die Krise in „Euroland“. Es ist verwunderlich, dass für die meisten Politiker/innen diese Krise überraschend kam. Die Krise ist eine Folge der neoliberalen Politik mit Steuersenkungen und einem Wettrennen um die niedrigsten Unternehmens- und Vermögenssteuern, der daraus folgenden Staatverschuldung, sie ist eine Folge der Globalisierung und der daraus folgenden Handelsbilanzdefiziten vieler Staaten und es ist eine Folge der völlig unzureichenden gemeinschaftlichen Politik innerhalb der EU und im Besonderen innerhalb von „Euroland“.

Wer eine gemeinsame Währung hat, muss auch eine gemeinsame Wirtschafts-, Finanz-, Steuer- und Lohnpolitik betreiben. Meine größte Sorge ist aber weiterhin ein Scheitern der Klimaschutzpolitik. Die Folge einer falschen Wirtschaftspolitik sind „nur“ wirtschaftliche Krisen. Die sind zwar auch schlimm, weil sie viele Menschen in wirtschaftliche Not stürzen. Eine solche Krise ist aber aus eigener Kraft innerhalb von einigen Jahren überwindbar. Wenn wir aber bei der Klimaschutzpolitik nicht rechtzeitig „die Kurve kriegen“, dann ist mit einer dauerhaften Klimaerwärmung zu rechnen, mit katastrophalen, nicht mehr umkehrbaren Folgen für die gesamte Menschheit. Auch wenn es so aussieht, dass ich politisch ähnlich wie Don Quijote gegen Windmühlenflügel kämpfe, werde ich weiterkämpfen, denn „Hoffung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass es Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ (Václav Havel)

In nächster Zeit werden Sie hier immer wieder aktuelle Texte finden.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Groll

Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft

Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft

Franz Groll

Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft
Visionen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsordnung
Gemeinsam verlegt mit Publik Forum Edition

208 Seiten   (Februar 2009)
EUR 16.80  * ISBN 978-3-89965-356-4 * VSA Verlag
Leseprobe ( als pdf-Datei 651 KB )


Bis zum Spätsommer 2008 beherrschte der Klimawandel die Diskussion. Dann wurde dieses Megathema schlagartig durch die Finanz- und die dadurch entstehende Weltwirtschaftskrise abgelöst. Franz Groll beleuchtet beide Phänomene als Auswirkungen des Kapitalismus und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen notwendigen Anpassungen zur Erreichung der Klimaschutzziele und dem bevorstehenden Ende des Wachstums der Wirtschaft, ja vielleicht sogar einer Schrumpfung aus demografischen und ökologischen Gründen.

Seine Schlussfolgerung macht Mut: Eine postkapitalistische, solidarische und zukunftsfähige Gesellschaft ist möglich. Wie sie „zur Welt“ gebracht werden kann, wird in diesem Buch anschaulich und gut nachvollziehbar dargestellt.

Inhaltsübersicht

  •   Vorwort
  •   Der Klimawandel zwingt uns zum Handeln
  •   Mit der Kreativität aller Menschen zum Klimaschutzziel
  •   Die Geschichte der Wirtschaft und der Gesellschaftsformen und ihre Bewertung
  •   Wie durch Arbeit Kapital entsteht
  •   Leitlinien einer solidarischen, zukunftsfähigen Wirtschaft
  •   Die Wirtschaft gehört uns allen: solidarische Betriebsverfassung
  •   Steuern & soziale Sicherung: Ausdruck gelebter Menschlichkeit
  •   Die Agrarpolitik der solidarischen Gesellschaft
  •   Überwindung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise
  •   Der Weg zur solidarischen Gesellschaft
  •   Süße Früchte: Gerechtigkeit und Frieden